Aktuelle Berichterstattung, Citicon Ausgabe Juni/Juli 2017

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stattZEITUNG Ingolstadt, 25.01.2013

Auf den Spuren der Filmstars

(fk) Ingolstädter Band „Schallpoet“ dreht Videos in den Bavaria Filmstudios

Diese Filmkulisse hat schon so einiges miterlebt: Die bayerische Familien- und Kriminalserie „Löwengrube“ wurde in den 1980ern und 1990ern hier abgefilmt, Wolfgang Petersen und Bernd Eichinger drehten Szenen für „Die unendliche Geschichte“ und im vergangenen Jahr kamen die Ingolstädter. Genauer gesagt die Ingolstädter Band „Schallpoet“. Die durften nämlich die Videos zu „No Respect“ und „Leben“ in der berühmten Straßenkulisse der Bavaria Filmstudios, die jede Studiotour schon besichtigt hat, aufnehmen.

Die Band

Aber alles von Anfang an. „'Schallpoet' gibt es seit Ende 2008“, sagt Bassistin Sonja Feuchtenbeiner. Gespielt werden nur eigens komponierte Stücke aus sämtlichen Genres, die allesamt aus der Feder von Sängerin Andrea Kodisch stammen. „Meine Inspiration bekomme ich aus meinem Alltag“, erzählt Kodisch, „Oder auch von Geschichten aus dem Fernsehen – Filme, Dokumentationen – da mache ich mir so meine Gedanken darüber und dann entstehen die Texte.“ Drummer Oliver Fröhlich, Gitarrist Stefan Jagenholz und Keyboarderin und Geigerin Steffi Elsner vervollständigen die Band.

Vor dem Dreh

Und wie kommen fünf Ingolstädter Musiker zum Videodreh in die Bavaria Filmstudios? Natürlich über einen Kontakt. „Daniela Grieser ist Regisseurin bei Bavaria Film und eine langjährige Bekannte von mir“, erklärt Feuchtenbeiner, „Sie hat alles organisiert und auch die Schauspieler Christian Polito und Christian Volkmann aus der Serie 'Marienhof' sowie Steffen Nowak vom 'Forsthaus Falkenau' engagiert.“

Bis endlich die erste Szene im Kasten war, musste erst einmal der Wetterbericht gründlich studiert werden, denn „eigentlich war der Dreh für einen Samstag geplant, doch dann war Regen angesagt und so haben wir uns für den Sonntag entschieden“, berichtet Feuchtenbeiner. Das unpassende Wetter entpuppte sich so als echte Herausforderung. „Wir mussten dann alle Bekannten und Freunde, die sich als Statisten zur Verfügung stellen wollte, anrufen und ihnen sagen, dass sich der Termin geändert hatte. Darauf haben einige abgesagt und wir mussten wieder andere Freunde fragen, ob sie Zeit und Lust hätten“, so Feuchtenbeiner. Ein riesen Aufwand also, bis es endlich losgehen konnte.

Drehpausen

Auch beim Dreh selbst stellte das Wetter eine große Herausforderung dar. Der Dreh fand ja im Freien statt und „da mussten wir schon öfters unterbrechen, so 20 Minuten, weil die Sonne zu stark schien und das Bild dann zu hell gewesen wäre oder Wolken das Licht trübten“, erinnert sich Feuchtenbeiner. Doch dieser Aufwand hat sich gelohnt. Die Videos zu filmen war das Highlight im vergangenen Jahr für Schallpoet, da sind sich Kodisch und Feuchtenbeiner einig.

Recht einig waren sich die Filmmenschen am Set. Zumindest, was die Beschäftigung in den Drehpausen anging. „Die Schauspieler und die Regie haben viel geraucht. Also, was die da weggezogen haben – unglaublich! Da war die eine noch nicht einmal ganz aus, schon wurde die nächste angezündet“, erzählt Kodisch. Kettenraucher mit Leib und Seele.

Action!

Während des Drehs zu „Leben“ ging ordentlich die Post ab. „Es wurden mehrere Schnitte gemacht, wo wir 50 Mal auf die Straße hüpfen und herumtanzen mussten“, erzählt Kodisch. Beim Dreh zu „No Respect“ hingegen war Konzentration gefragt. „Das wurde in einem Schnitt gedreht“, so Kodisch, „Zunächst haben wir rund zehn Mal geprobt und dann hat der Kameramann alles aufgezeichnet – ungefähr 15 Takes haben wir gemacht.“ So ein Video ohne Schnitt sei sogar für die Profis vom Film etwas Besonderes, sagt Feuchtenbeiner.

Aber egal, wie viel Spaß es den fünf Musikern von „Schallpoet“ gemacht hat, das Drehen von Videos in den Bavaria Filmstudios war eine einmalige Gelegenheit. „Für eine Amateurband ist das finanziell einfach schwer zu stemmen“, meint Kodisch. Man werde in Zukunft vielleicht eher Drehorte vor der Haustüre wählen. „Vielleicht drehen wir als Nächstes im Ingolstädter Klenzepark“, überlegt Kodisch, „Oder in Hollywood – das könnte ich mir auch noch vorstellen“, fügt die Sängerin schmunzelnd hinzu.

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Neue Welt Ingolstadt, Vorbericht - August 2012

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Donaukurier, 03.10.2011

Die Musikszene lebt

Ingolstadt (lei) Nach einem dreimonatigen Konzertmarathon von Anfang Juli bis Ende September ist die Veranstaltungsreihe „Ingolstädter Musikszene 2011“ abgeschlossen.

 

Zeit für Walter Haber von der Neuen Welt, Bilanz zu ziehen. Sein Fazit: „Nach dem Hänger im letzten Jahr hat sich die Konzertreihe wieder gefangen.“

... im Gegensatz zum letzten Jahr blieb heuer kein einziger Konzerttermin unbesetzt. Das Niveau sei erfreulich hoch gewesen, betont Haber, gerade auch bei den neuen Bands. Das lasse ihn durchaus optimistisch in die Zukunft blicken: „Da wachsen ein paar wirklich interessante Projekte nach, da bin ich mir sicher.“

Auf die Frage nach persönlichen Highlights nennt er zuerst das herausragende Konzert der „Downtown Bluesband“, die auch nach 25 Jahren noch Wagemut und Kreativität zeige. Die hitverdächtigen Songs einer Andrea Kodisch, die tolle neue Stimme von Olivia Roxx, der moderne und spritzige Pop von „Act Your Age“ – auch das sieht Haber als Highlights der diesjährigen Ausgabe der Konzertreihe an. Ein herber Verlust für die Szene sei freilich die Auflösung der „Klangpatrouille“, die mit ihrem exzellenten Abschiedskonzert für begeisterten Applaus und gleichzeitig für Wehmut gesorgt habe.

Wobei die stete Veränderung innerhalb der Bandlandschaft einer Region aber eben immer auch Teil ihrer Entwicklung ist. So sorgt eine lebendige Szene für Erneuerung aus sich selbst. Diese Tatsache gilt für die „Ingolstädter Musikszene“ seit mehr als einem viertel Jahrhundert. Niemand kann behaupten, dass sie damit seither schlecht gefahren wäre.

Von Karl Leitner

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Donaukurier, 06.05.2010

Songs mit Niveau und Feuer

Ingolstadt (DK) Man kennt sie in der Szene: Schon in mehreren Ingolstädter Rockbands hat Andrea Kodisch im Laufe ihrer Karriere gespielt. Nach zehn Jahren bei ihrer letzten Station, der Coverband Old Rip, wollte sie gerne wieder selber Lieder schreiben.

Das hat sie schon in den Neunzigern bei der Band Silent Groove gemacht, mit der sie 1995 den bayerischen Rock- und Pop-Musikpreis gewann. Musik nachzuspielen könne zwar eine Zeit lang ganz nett sein, findet sie, "aber wenn man immer Ideen hat, und die liegen daheim in der Schublade herum und vergammeln . . .".

Im Frühjahr 2009 suchte Andrea Kodisch ein paar andere Musiker und gründete die Gruppe Schallpoet, mit der sie erstmals auch deutschsprachige Lieder schreibt. Eigentlich hatte sie bisher mit deutschen Texten nicht viel zu tun gehabt und sich auch nur selten Musik deutschsprachiger Künstler angehört. Doch: "Bei irgendeinem Lied sind die deutschen Wörter aus mir herausgesprudelt!"

Jetzt haben Schallpoet ihr Debütwerk "Never too late" vorgestellt; das Diagonal war gut gefüllt. Beim Publikum kamen die gehaltvollen Songs, die viel über das Leben erzählen, bestens an. Weitere Auftritte sind am 19. und 20. Juni in Ringsee.

"Die meisten Lieder auf dem Album sind schon eher nachdenklich", erzählt die Frontfrau von Schallpoet über die Songs, die aus ihrer Feder stammen. "Das sind einfach Texte, die mich persönlich bewegen. Geschichten, die man schon selber erlebt hat."

Das ebenfalls auf der CD enthaltene Lied "Niemand" war bei der "Soundgarage" von Antenne Bayern, einem Online-Portal für Newcomerbands, sehr erfolgreich. Wochenlang hielt es sich auf Platz eins, was Andrea Kodisch allerdings nicht überbewerten möchte: "Mir ist es fast lieber, wenn wir eher darauf achten, wie das live rüberkommt. Da ist das Publikum auch authentischer." Denn diese Download-Charts könne man ganz schön manipulieren.

Doch auch allein nach den Zuhörern will sich Andrea Kodisch nicht richten: "Geschrieben wird einfach das, was aus mir heraus kommt, ob das nun deutsch oder englisch ist!"

Von Anika Zidar

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